W.E.I.B.E.R. Sommer (2021)

Generationen – Biographien – Übergang – Emanzipation – Kulturen – was geht? Was bleibt?

Jede Frau kreiert und definiert in künstlerischen Werkstätten ihr eigenes W.E.I.B. in Tanz, in Musik, in Wort und Bild. Der Begriff wird auf diese Weise neu besetzt, hin zu einer aktiven Aneignung des Frauseins, unabhäng der gänigen sozialen und binären Konstruktionen und Lesarten von Geschlecht.
*Weibersommer: Vor 1800 wurde das Jahr in Sommer und Winter aufgeteilt. Frühling und Herbst, die Jahreszeiten des Übergangs, wurden Weibersommer genannt.
Offenes Tanztraining von März bis Juli für Frauen ab 16 Jahren.

Anmeldung: info@kabawil.de

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW durch Soziokultur NRW

Elli und Inanna (2018)

Elli und Inanna thematisierte künstlerisch die Nicht-Sichtbarkeit von Frauen in der heutigen Gesellschaft. 20 Frauen aus Düsseldorf im Alter zwischen 24 und 70 Jahren, darunter Migrantinnen aus Brasilien, Korea, dem Jemen, dem Iran, Russland, Bosnien, dem Irak und Deutschland kamen zusammen.
Unter der Anleitung der KünstlerInnen von Kabawil erforschte die Gruppe die Gründe für das Nicht-sichtbar-Sein und arbeitete dabei auch die Unterschiede zwischen den Kulturen heraus.
Binnen des achtmonatigen Entstehungsprozesses untersuchten die Teilnehmerinnen die gesellschaftliche Rolle der Frau in den verschiedenen Herkunftskulturen in Bewegung, Wort und Sprache, wie aber auch in der individuellen, inneren und äußeren Haltung.
Es ging um die offene Auseinandersetzung und Begegnung mit einem erweiterten Frauenbegriff. Für manche Frauen aber auch darum, zu verstehen, was Frausein heute in Deutschland bedeutet und wie sie funktioniert.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW durch Soziokultur NRW

Niká & Themis (2020)

Inspiriert durch Geschichten der Göttinnen Nike und Themis aus der griechischen Mythologie, entwickelten die Teilnehmerinnen gemeinsam mit KünstlerInnen von Kabawil in Schreibwerkstätten und in Tanz- und Musik ihre Geschichten und ihr Bühnenstück. Die Stückentwicklung basierte spartenübergreifend auf der Grundstruktur der HeldInnenreise und diente der Reflexion der eigenen Rolle in der gegenwärtigen Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft.

Aufgrund der Corona-Pandemie war eine Bühnen-Premiere nicht möglich. Anstelle entstand eine künstlerische Dokumentation, welche die mit den Teilnehmerinnen entwickelte Bühnengeschichte von Nikà und Themis auf ihre ganz eigene Art erzählt.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW durch Soziokultur NRW

SHEROSE (2017)

SHErose/ Rosenwasser ausverkauft war ein Tanztheater mit ergänzenden Schreibwerkstätten, in dem die Teilnehmerinnen mit KünstlerInnen von Kabawil auf der Basis von Gedichten und Texten ihre Vorstellungen von klassischen Frauenbildern zu neuen, zukünftigen Repräsentationen von »Frau« kommunizierten und diese künstlerisch in Bewegung und Stimme transformierten.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW durch LAG soziokultureller Zentren NW e.V.

Nefelibata — Wolkengängerin (2019)

Frauen imaginieren neue, eigene Lebenswelten – entgegen gängigen Vorstellungen von Sitten, Kulturen und Gesellschaft. Über den Wolken sind sie frei von Regeln, Vorschriften und Verboten. Es entstehen rein phantastische, fiktive Entwürfe potentieller, optionaler Biografien – für ein Leben, einen Lebensabschnitt oder für einen Tag.

Mit KünstlerInnen von Kabawil entwickelten die teilnehmenden Frauen innerhalb von neun Monaten ein sehr persönliches Tanztheaterstück. In Werkstätten in Tanz, Musik, und kreativem Schreiben imaginierten und erschufen sie individuelle, phantastische Entwürfe möglicher (gewünschter/ erträumter) Alter Egos und Biografien – unabhängig von gängigen Vorstellungen ihrer diversen Herkunftskulturen und deren gesellschaftlichen Normen.

Entdecken Sie Nefelibatas Alter Egos»»

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2016 Encôntro/ Vogelwanderung

Inspiriert durch Die Konferenz der Vögel, einer Dichtung des persischen Mystikers Farid Ud-din Attar aus dem 12. Jhd, schufen die Künstlerinnen Sônia Mota und Petra Kron zusammen mit einer Gruppe von Frauen auf der Flucht und hiesigen Frauen im Alter von 12 bis 70 Jahren eine Geschichte ihrer persönlichen Reisen und ihrer Migration in Tanz und Stimme.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW durch LAG soziokultureller Zentren NW e.V.